Seit 2019 vermitteln wir zwischen historischem Erbe und zeitgenössischem Interesse
Unser Team vereint Kulturhistoriker, Architekturwissenschaftler und Museumspädagogen, die sich der Vermittlung traditioneller Baukultur verschrieben haben. Wir arbeiten eng mit über 30 Freilichtmuseen in Deutschland zusammen und entwickeln maßgeschneiderte Programme für unterschiedliche Zielgruppen.
Die Idee zu petal-dive entstand aus der Beobachtung, dass viele Besucher zwar fasziniert durch historische Gebäudeensembles wandern, aber die tieferen Zusammenhänge zwischen Bauweise, Lebensumständen und regionaler Identität nicht erschließen können. Standardführungen kratzen oft nur an der Oberfläche.
Wir verstehen uns nicht als klassische Touristenführer. Unsere Vermittlung basiert auf wissenschaftlicher Fundierung, die wir aber in zugängliche Narrative übersetzen. Ein Dachstuhl ist bei uns nicht bloß eine Konstruktion aus Holz, sondern ein Zeugnis mathematischen Denkens ohne Taschenrechner, handwerklicher Meisterschaft und sozialer Organisation.
Jedes Gebäude in einem Freilichtmuseum wurde sorgfältig dokumentiert, abgebaut, transportiert und wieder aufgebaut. Dieser Prozess allein ist eine wissenschaftliche Leistung. Wir machen diese Arbeit sichtbar und erklärbar.
Drei Schwerpunkte prägen unsere Tätigkeit: die funktionale Analyse historischer Architektur, die Einordnung regionaler Baustile in sozioökonomische Kontexte und die Vermittlung handwerklicher Techniken. Unsere Guides haben mindestens zwei Jahre Erfahrung in der Museumsarbeit und absolvieren kontinuierlich Fortbildungen.
Alle Informationen basieren auf aktueller Forschung und werden regelmäßig überprüft
Komplexe Sachverhalte werden anschaulich und ohne Vereinfachung erklärt
Programme werden auf die spezifischen Interessen der Teilnehmenden zugeschnitten
Unsere Programme folgen einem strukturierten Vermittlungskonzept, das visuelle Analyse, haptische Erfahrung und kontextuelle Einordnung verbindet. Teilnehmende lernen, Gebäude als dreidimensionale Quellen zu lesen.